{"id":262,"date":"2012-08-05T08:45:49","date_gmt":"2012-08-05T06:45:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.circulum.de\/wordpress\/?p=262"},"modified":"2012-08-05T09:22:48","modified_gmt":"2012-08-05T07:22:48","slug":"team-circulum-auf-der-unicon16-tag-10-so-29-07","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.circulum.de\/wordpress\/?p=262","title":{"rendered":"Team Circulum auf der Unicon16 \u2013 Tag 10 (So. 29.07.)"},"content":{"rendered":"<p>Heute ist Marathontag, fast, denn die Strecke ist etwas l\u00e4nger als 43 km, auch wegen des zu gro\u00dfen H\u00f6henunterschiedes kann hier kein offizieller Weltrekord gefahren werden. Doreen muss sich fr\u00fch auf den Weg machen, der Bus f\u00e4hrt um 7:30, der Start ist f\u00fcr 8:30 angesetzt.<\/p>\n<p>Doris und ich fr\u00fchst\u00fccken kurz und machen uns dann mit dem Auto auf zum Start, wollen aber vorher noch im Stadion vorbei, weil es hie\u00df, es werden noch die Verpflegungspunkte auf einer Karte markiert. Dies ist leider nicht der Fall.<\/p>\n<p>Manchen uns also ohne diese Info auf nach Bozen, hatte im Verlauf der Unicon schon eine Karte gesehen, wo der Start eingezeichnet gewesen war. Finden die Startstelle im Norden von Bozen auch recht gut. Am Start angekommen haben wir w\u00e4hrend der Unicon erstmals das Gef\u00fchl, hier l\u00e4uft was nicht rund. Man merkt sofort, dass diese Rennen nicht vom Schweizer Timing Team gemessen wird. Dort gab es Startlisten und Ergebnisse aus einer Hand, beim Marathon sind zwei verschiedene Teams verantwortlich. Da der Start als Massenstart ohne Startmatte erfolgt (alle Fahrer fahren zwar mit Ship am Fu\u00df) erfolgt die Zeitmessung nur im Ziel. Der Start soll aber in Startgruppen erfolgen. Leider hat man es vers\u00e4umt, diese Startgruppenliste im Stadion vorher auszuh\u00e4ngen. Somit ist es im Startbereich leicht (untertrieben) wuselig. Bis alle Startgruppen (Unlimited und 29 Zoll Klasse) geordnet sind, dauert es etwas. Die Spitzengruppe startet somit leider erst um 8:45 Uhr, der Rest gef\u00fchlt etwas ungeordnet dahinter. Neben Doreen und Christof R. tritt auch das Circulum Gr\u00fcndungsmitglied Nikolai Schmack sowie Maleika Gr\u00fcn im Rennen an. Nikolai macht den Support f\u00fcr Maleika. Was mit einem 36 Zoll Rad gegen\u00fcber einem 28 Zoll bei dieser Strecke nicht so einfach wird.<\/p>\n<p>Nachdem alle Einr\u00e4der auf dem Weg nach Brixen sind, starten auch Doris und ich mit der Verfolgung des Feldes. Leider m\u00fcssen wir feststellen, dass in Bozen der Einradtross trotz Fahrradfernwanderweg zwei Kreuzungen kreuzen muss. Trotz meiner doch recht guten Ortskenntnis m\u00fcssen wir an beiden Punkten leider den letzten Fahrer abwarten, bis wir die Verfolgung des Feldes aufnehmen k\u00f6nnen. Die Spitzengruppe werden wir nie wieder zu Gesicht bekommen. Aber es ist sch\u00f6n anzusehen, wie sich ein Lindwurm aus Einradfahrern durch S\u00fcdtirol nach Norden schl\u00e4gt. Wir finden nach ca. 5 &#8211; 10 km Strecke den ersten Punkt, wo wir das Feld anfeuern k\u00f6nnen. Als erstes kommt Doreen vorbei. Ihrem Gesichtsausdruck ist anzusehen, dass es nicht so richtig rund l\u00e4uft. Ein alpiner Marathon ist nicht mit dem D\u00fcsseldorf Marathon zu vergleichen. Peter Theeg aus Dresden macht in der Standardklasse einen guten Eindruck, Christof R. ist auch noch gut unterwegs. Recht locker und mit einem L\u00e4cheln im Gesicht folgen dann Nikolai und Maleika. Diese Stelle hier ist gut von uns gew\u00e4hlt, nach einer Stra\u00dfenunterf\u00fchrung geben Doris und ich dem einen oder anderen Fahrer eine Aufstiegshilfe in Form eine starken Schulter oder Hand. Auch der Einsatz als Servicewagen k\u00fcndigt sich an, ohne dass wir es wissen. Simon Schrott aus Italien hat Probleme mit seinem Einrad. Die Pedale treten sich lose. Ein deutscher Starter unterbricht sein Rennen und hilft mit Werkzeug aus. So wird Simon wieder flott.<\/p>\n<p>Nun wird es Zeit wieder die Verfolgung des Feldes aufzunehmen. Der Fahrradfernwanderweg verl\u00e4uft etwas erh\u00f6ht links der Landstra\u00dfe, wir enddecken Maleika und Nikolai und feuern sie an. Etwas weiter treffen wir auch wieder auf Simon aus Italien. Leider zu Fu\u00df. Die Reparatur war leider zu sp\u00e4t, das Gewinde eines Pedals hat sich komplett verabschiedet, der Abbruch des Rennens f\u00fcr Simon steht nahe. Wir bieten Ihm eine R\u00fcckfahrgelegenheit bei uns an. Beim Verladen seines Einrades entdeckt Simon meine verladenen 24 Zoll Einr\u00e4der und der Entschluss ist schnell gefasst, den Marathon doch zu beenden. Er entscheidet sich f\u00fcr das 24 Zoll Hockeyrad mit dem breiteren lila Reifen. Allerdings ist bei meinem Sigmono eine Sattelzwischenverl\u00e4ngerung montiert, die Sattelh\u00f6he ist f\u00fcr Simon leicht zu hoch. Aber er nimmt das Rennen wieder auf. Wir versprechen ihm, etwas weiter vorne auf Ihn zu warten, sollte das Rad f\u00fcr ihn nicht fahrbar sein, dann w\u00fcrde das Angebot f\u00fcr die Mitnahme noch stehen. Aber ca. 1 km sp\u00e4ter treffen wir eine relativ zufriedenen Simon an, der das Rennen beenden m\u00f6chte. Wir w\u00fcnschen im viel Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>Wir treffen erneut auf Doreen und Peter bei km 20 \u2013 25. Bei Peter sieht es noch immer sehr locker aus, bei Doreen ist dies nicht leider nicht der Fall, sie muss ordentlich bei\u00dfen. Aus diesem Grund entschlie\u00dfen wir uns, ab jetzt Doreen nicht mehr direkt zu treffen, damit sie ihr Rennen ohne Ablenkung von uns fahren kann. Und sollte Sie Hilfe brauchen, dann sind wir ja \u00fcber Handy zu erreichen. Wir behalten Doreen noch ein bisschen im Auge ohne aber direkten Kontakt zu suchen.<\/p>\n<p>Wir begeben uns ins Ziel, verpassen dort leider aber das Spitzenquartett. In der offenen Klasse kommt es nach 1 Stunde und 34 Minuten zu einem Zielsprint von 4 Fahrern. Scott Wilton gewinnt das Rennen, die Platzierten folgen innerhalb von 1,3 Sekunden. Was f\u00fcr ein Finish nach 43 km.<\/p>\n<p>Doreen wird mit 2:45 Std. 12. In Ihrer Altersgruppe, Christof R. tritt mit seinem 28 Z\u00f6ller nach 3:19 als 23. seiner Altersklasse ein, Maleika und Nikolai kommen nach 3:44 gl\u00fccklich ins Ziel. Da Maleika bei der Einfahrt ins Stadion leider absteigen muss, hilft ihr Nikolai wieder beim Aufsteigen. Daf\u00fcr wird er vom Stadionsprecher als Gentleman gelobt. Knapp vor den beiden kommt auch Simon Schrott mit meinem 24\u2019er nach 3:39 Std. kaputt aber gl\u00fccklich ins Ziel.<\/p>\n<p>Am Nachmittag m\u00f6chte ich mir dann noch Spiele der Basketball B Runde anschauen, bin aber irgendwie zu sp\u00e4t oder die Basketballer zu fr\u00fch. Da nicht alle gemeldeten Teams angetreten sind, wurde das Programm etwas gestrafft und somit sind die Basketballer schon fertig. Also wechsele ich in die Hockeyhalle und schaue mir hier noch ein paar Spiele an.<\/p>\n<p>Wechsele dann nochmals ins Stadion und komme gerade rechtzeitig zu den Finals im Coasting der Herren. Neben Knut als Vorlaufbester hat sich auch Christopher Hartel als zweiter qualifiziert. Im Finale hat jeder nochmals zwei Versuche. Christopher legt im ersten Versuch einen guten Versuch von \u00fcber 100 m vor. Knut bringt zwar auch einen guten Versuch auf die Bahn, doch leider kann dieser nicht gewertet werden, da er zu sp\u00e4t die Beine auf der Gabel hatte. Jetzt wird es eng. Christopher legt im zweiten Versuch eine Marke von 116,4 m vor. Jetzt hat Knut noch seinen zweiten Versuch und haut eine Weite von 132,4 m raus. Was soll man sagen, er kann es einfach.<\/p>\n<p>Ende Tag 10 \u2013 morgen ist Merantag f\u00fcr uns, da Standard Skills nicht unser Ding sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ist Marathontag, fast, denn die Strecke ist etwas l\u00e4nger als 43 km, auch wegen des zu gro\u00dfen H\u00f6henunterschiedes kann hier kein offizieller Weltrekord gefahren werden. 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